JULE HARDER

Jule Harder, geborene Anna Sabine Schroeder (*08.02.1947 in Hamburg; † 29.01.2022 in Hamburg), war eine deutsche Malerin und Bildhauerin. Sie studierte von 1965-1969 Malerei und Bildhauerei, an der Hochschule für Bildende Künste (HFBK) bei Prof. Hans Thiemann und Prof. Gustav Seitz und an der Kunstakademie München bei Prof. Franz Nagel. Ihr Weg führte sie über Barcelona nach Rotterdam. Von 1979 bis zu ihrem Tod lebte sie als freie Künstlerin in Hamburg.

Das Werk von Jule Harder nimmt unter den zeitgenössischen Malern eine außergewöhnliche Stellung ein. Das Leitthema der Malerin ist die Darstellung des Menschen. Die Bilder entstehen aus der Erinnerung. Analytisch erfaßt ihr Auge eine Person in Haltung, Gestus und Körpersprache. Sie demaskiert den Portraitierten und legt dadurch das Verborgene seines Wesens frei, was für den Betrachter berührend und für den Portraitierten oft erschreckend wirkt. Harders Malen aus der Erinnerung macht Eigenschaften sichtbar, deren sich die Portraitierten häufig selbst nicht bewußt sind. Es gelingen ihr Charakterisierungen von Personen und Situationen, die in der Nähe des karikaturhaft Grotesken angesiedelt sind. Solche Bilder sind Zeugnisse eines sehr differenzierten, tief menschlichen Humors. Das Sichtbarmachen von Wesentlichem führt in der Malerei Jule Harder über die Darstellung des Individuellen hinaus, sie öffnet dem Betrachter die Welt des Archetypus. 

Jule Harder Portrait

TV Portrait über Jule Harder anlässlich der Ausstellung "Goya Variationen" bei Thomas Ravenborg. Ausgestrahlt im Hamburg Journal, am  08.12.2010.  
Regie: Jan Peter Gehrckens

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AUSSTELLUNGEN

EINZELAUSSTELLUNGEN:

  • 1969 Spielbank Westerland Sylt 
  • 1975 Galerie Schreiber München 
  • 1981 Musenstall Hamburg Musik und Bild,
  • 1985-1986 Ausstellung zu Konzerten 
  • 1986 Atelierausstellung Hamburg 
  • 1987 Atelierausstellung Hamburg 
  • 1987 Rudolf-Steiner-Schule Hamburg 
  • 1993 Reetdachhaus Kampen Sylt 
  • 1994 Fabrikhalle Hamburg 
  • 1994 Kramer Amtsstuben, Hamburg 
  • 2000 Dom zu Lübeck  
  • 2009 Ravenborg 
  • 2010 Ravenborg 
  • 2011 Kunstkammer in Gartow
  • 2011Galerie Elbchaussee



GRUPPENAUSSTELLUNGEN:

  • 1968 Galerie Peters Hamburg
  • 1969 Galerie Mensch Hamburg
  • 1973 Cooper Gallery London
  • 1978 GalerieTesdorf Hitzacker
  • 1987 Galerie Moffat Hamburg
  • 1987 Colgate Hamburg
  • 1993 Kunsthaus Hamburg
  • 2007 Kunsthaus Hamburg[2]
  • 2008 Galerie Mayer Hamburg
  • 2025 Gemeinde Haus Blankenese „Vom Abendmahl zur Auferstehung“


 
 VERÖFFENTLICHUNGEN;

1976 Der goldene Apfelbaum (Nord Süd Verlag Mönch Altorf-CH)

AUSSTELLUNGSKATALOGE: 

2009 „Winterreise“ Fotografien: Udo Katzenberger, layout: Boecking Design
2009 „Jule Harder 2004-2009“, Gestaltung: Boecking Design
2010 „GOYA VARIATIONEN - exercices admiration“, Gestaltung: Boecking Design
2010 „Jule Harder Zeichnungen 1986-1993“, Gestaltung: Boecking Design


 „Winterreise“ 


Fotografien: Udo Katzenberger, Kataloggestaltung: Boecking Design

 „Jule Harder 2004-2009“


Fotografien: Udo Katzenberger, Kataloggestaltung: Boecking Design

„GOYA VARIATIONEN  Exercices Admiration“


Fotografien: Udo Katzenberger, Kataloggestaltung: Boecking Design

„Jule Harder-Zeichnungen" 
1986-1993“ 


Kataloggestaltung: Boecking Design

Der goldene Apfelbaum 


Nord Süd Verlag Mönch Altorf-CH